Innovation systematisch gestalten
✓ Erkenntnisse aus 10.000 Unternehmensanalysen
✓ TOP-100-Innovationsführer als Datenbasis
✓ 40+ Fallstudien aus der Praxis
✓ Checklisten und Benchmarks
✓ Für Unternehmer & Führungskräfte
„A brilliantly useful book.“ (Eric von Hippel, MIT) „Wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit vielen überzeugenden Beispielen.“ (Stefan Thomke, Harvard Business School)
„Unser Wohlstand basiert auf Wissenschaft und Technologie: Durch Innovationen." (Christian Wulff, Bundespräsident a.D.) „Die Grammatik des Neuen." (Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Autor)
Die vier Bausteine der Innovationsfähigkeit
Aktuelle CEO-Befragungen (u. a. PwC Global CEO Survey 2026) zeigen ein Paradox: Innovation zählt zu den höchsten strategischen Prioritäten und entscheidenden Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb. Gleichzeitig sehen viele Unternehmenslenker erhebliche Defizite bei der Fähigkeit ihres Unternehmens, neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle erfolgreich zu entwickeln und zu etablieren.
Wie baut man Innovationsfähigkeit systematisch auf? Grundlage dieses Buches sind mehr als 10.000 Unternehmensanalysen aus dem Innovationswettbewerb TOP 100 – die vermutlich weltweit umfangreichste Datenbasis zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Ihre zentrale Erkenntnis: Innovation ist kein Zufall. Innovationsfähigkeit ist das Ergebnis eines Systems aus vier ineinandergreifenden Elementen:
Top-Management & Führung – gibt die Richtung vor, schafft Freiräume und macht Innovation zur Chefsache
Organisation & Prozesse – sorgen dafür, dass Ideen nicht im Alltag versanden, sondern systematisch entwickelt und umgesetzt werden
Kultur & Klima – schaffen ein Umfeld, in dem Mitarbeitende Neues wagen, aus Fehlern lernen und Verantwortung übernehmen
Außenorientierung & Open Innovation – öffnen das Unternehmen für die Ideen, das Wissen und die Erfahrungen von Kunden, Partnern, Start-ups und Forschungseinrichtungen
Die analysierten TOP-100-Unternehmen erzielen rund die Hälfte ihres Umsatzes und Gewinns mit Innovationen der letzten drei Jahre – etwa sechsmal so viel wie durchschnittliche Unternehmen. Sie wachsen schneller, überleben häufiger und erzielen langfristig eine Unternehmensperformance, die mehr als 300 Prozent über dem Durchschnitt liegt.
Stimmen zum Buch
„Innovation ist für den Mittelstand kein Selbstzweck, sondern eine entscheidende Voraussetzung, um im Wettbewerb zu bestehen, neue Märkte zu erschließen und für Wertschöpfung am Standort Deutschland. Neue Produkte und Verfahren entstehen dabei nicht zufällig, sondern durch das komplexe Zusammenspiel von Führung, leistungsfähigen Strukturen und Prozessen, einer offenen Unternehmenskultur sowie Offenheit für Ideen und Kooperationen. Das vorliegende Buch erleichtert dem Leser die Orientierung im komplexen Geflecht neuester Erkenntnisse des
Innovationsmanagements.“
Christoph Ahlhaus,
Vorsitzender der Bundesgeschäftsführung des Mittelstandsverbands BVMW und
Präsident des europäischen Mittelstandsverbands European Entrepreneurs
„Basierend auf der Analyse von über 10.000 Unternehmen zeigen Nikolaus Franke und Rudolf Dömötör, was Innovationsführer wirklich anders machen. Wissenschaftlich fundiert, praxisnah und inspirierend – ein starkes Buch für alle, die Innovation systematisch gestalten wollen."
Oliver Gassmann,
Universität St. Gallen, Autor „The Business Model Navigator"
„In vielen Jahren TOP-100-Jury habe ich in jeder Kategorie beeindruckende Unternehmen kennengelernt: zukunftsorientiert, positiv, mit echtem Gestaltungswillen. Franke und Dömötör belegen mit über 10.000 Analysen, was ich dabei immer wieder gesehen habe – Innovation ist kein Zufall, sondern Führungsarbeit."
Lars Hinrichs,
Cinco Capital, Gründer XING
"Dieses Buch zeigt überzeugend, dass Innovationsfähigkeit kein Zufallsprodukt ist, sondern systematisch gestaltet und organisiert werden kann. Besonders wertvoll finde ich die Verbindung einer außergewöhnlich breiten empirischen Basis mit konkreten Benchmarks und praxisnahen Handlungsempfehlungen."
Hermann Simon,
Gründer und Ehrenvorsitzender von Simon-Kucher, Autor „Hidden Champions"
"Innovation ist zu wichtig, um sie dem Zufall zu überlassen. Dieses Buch zeigt Führungskräften konkret, wie sie die Voraussetzungen schaffen können, unter denen Innovation immer wieder entsteht – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit vielen überzeugenden Beispielen."
Stefan Thomke,
Harvard Business School, Autor „The Scientific Mindset"
“Innovation is not magic, and it is not luck. Franke and Dömötör show how companies can systematically build the capabilities that make innovation happen again and again. Grounded in an extraordinary dataset of more than 10,000 company analyses and filled with fascinating real-world examples, this is a brilliantly useful book for anyone who wants to understand - and manage - innovation.”
Eric von Hippel,
MIT Sloan School of Management
„Unser Wohlstand basiert auf Wissenschaft und Technologie: Durch Innovationen. Eindrucksvoll nachgewiesen durch die Nobelpreisträger für Ökonomie des Jahres 2025. Prof. Dr. Nikolaus Franke beschäftigt sich sein ganzes Professorenleben lang mit den innovativsten kleinen und mittleren Unternehmen und deren unterschiedlichen Erfolgsgeheimnissen. Seine gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen werden nun zu dem Zeitpunkt veröffentlicht, in dem demokratische kreative Volkswirtschaften vor dem Hintergrund demographischer und geopolitischer Veränderungen dringend Wachstum generieren müssen. Vieles ist zur Nachahmung empfohlen.“
Christian Wulff,
Bundespräsident a.D.
„Innovationen verändern unser Leben tiefgreifend – und noch nie geschah das in diesem Tempo. Das Neue ist nicht mehr die Ausnahme, es ist zum Dauerzustand geworden. Nikolaus Franke und Rudolf Dömötör beschreiben in ihrem Buch, nach welchen Regeln diese neue Kultur der Innovation funktioniert – die Grammatik des Neuen.“
Ranga Yogeshwar,
Wissenschaftsjournalist und Autor
Was dieses Buch ist / nicht ist
Was dieses Buch nicht ist:
Kein wissenschaftliches Lehrbuch.
Keine Sammlung von Heldengeschichten über geniale Gründer oder außergewöhnliche Einzelfälle.
Kein Meinungsbuch - die vorgestellten Prinzipien beruhen nicht auf persönlichen Überzeugungen, sondern auf mehr als 10.000 Unternehmensanalysen, Benchmarking-Daten und den Erkenntnissen der internationalen Innovationsforschung.
Was dieses Buch ist:
Ein praxisorientiertes Managementbuch für Unternehmer, Geschäftsführer, Vorstände sowie Innovations- und Strategieverantwortliche. Es verbindet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis. Über 40 Fallstudien innovativer Unternehmen zeigen, wie die beschriebenen Prinzipien konkret umgesetzt werden. Benchmarking-Daten machen sichtbar, was Innovationsführer anders machen, und Checklisten helfen dabei, die Innovationsfähigkeit der eigenen Organisation systematisch weiterzuentwickeln.
Fallstudien aus der Praxis
Hidden Champions, Start-ups, Familienunternehmen: Über 40 Fallstudien zeigen, wie die Prinzipien dieses Buches in der Praxis wirken. Sie stammen aus unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen und decken alle vier Systemelemente ab – von Top-Management und Organisation bis zu Kultur und Außenorientierung. Jede Fallstudie macht sichtbar, wie ein konkretes Unternehmen die Prinzipien für sich umgesetzt hat.
Top-Management und Führung
- Top-Management bei NanoTemper: Innovationsfokus statt operative Hektik
- CAS Software: Das Top-Management als Netzwerk-Hub
- Strategien prägen und hinterfragen: Wie Andrea Pink globale Veränderungen erkennt und nutzt
- Strategische Klarheit statt Kontrolle: Greenflash
- MAWA: Konsequente Innovationsorientierung bei einer Low-Involvement-Commodity
- Aumüller Aumatic: Was ein Rollenvorbild bewirken kann
- FENECON: Strategie als Kompass in einem sich ständig wandelnden Markt
- Innovation braucht Ressourcen – der Fall ROWE
Organisation und Prozesse
- Organisation folgt nicht der Mode: Wie IBYKUS die passende Struktur für Innovation fand
- Dezentrale Zentren: Wie Uhlmann Innovationsverantwortung bündelt und verteilt
- 2-Pizza-Teams statt Abteilungsdenken: Wie Active Fiber Systems komplexe Innovationsprojekte organisiert
- Wie man Technik- und Marktorientierung synchronisiert: Hauff-Technik
- Klar entscheiden statt endlos abstimmen: Wie Kübler Innovation steuert
- Die Concorde: Das Prestigeprojekt, das nicht sterben durfte
- Burger Group: Durch Hybrid aus Markt und Integration innovative Systemprodukte
- Vogelschwärme als Vorbild für eine agile Organisation: TESVOLT
- Vom Goldsucher zum Schaufelverkäufer: Wie Neodigital Prozessinnovation zum Wachstumshebel macht
- KI als Werkzeug statt Wundermittel: Wie ehotel Künstliche Intelligenz pragmatisch nutzt
Kultur und Klima
- Innovation wird vorgelebt: Wie Peter Huber Innovation zur Kultur macht
- Zero Barrier: Wie mymediset Reibungsverluste im Ideenprozess vermeidet
- Die Pflicht zum Scheitern: Wie EXPRESSO aus Fehlversuchen Innovation macht
- Loss Aversion Bias: Warum Menschen Risiken oft falsch bewerten
- Die Kunst des intelligenten Fehlers: Wie die Schreiner Group Innovation und Qualität verbindet
- Innovation durch virtuellen Austausch: Das „Dreamteam“ von net-and-phone
- Architektur als Innovationsinstrument bei DATASEC: Warum niemand auf dem Eames-Stuhl sitzt
- Vom Feelgood-Management zur Innovationsgemeinschaft: Wie itemis Innovationspotenzial aktiviert
- Eigenverantwortung als Innovationskultur: Wie rising systems aus Mitarbeitern Mitunternehmer macht
- Innovationskultur als Magnet für Talente: Wie attempto die besten Köpfe gewinnt
Außenorientierung und Open Innovation
- Wie man die Kundensicht ins Unternehmen holt: coac
- Warum Unternehmen gute Ideen von außen oft ablehnen
- Pyramiding: Wie man Lead User findet
- Hunderttausend Wege zum eigenen Motor: Nanotec macht Kunden zu Konstrukteuren
- Innovation durch Austausch: Wie MPDV seine User Community nutzt
- Customer Journeys als Management komplexer Kundensysteme: Wie DiHeSys vom Markt her entwickelt
- Start-ups statt Betriebsblindheit: Wie NSB externe Gründerkultur für Innovation nutzt
- Wie ELEMENT 3-5 Wissenschaft zum Innovationspartner macht
- Aus Zielkonflikten Win-Win-Konstellationen machen: Das Open-Innovation-Ökosystem des WU-Instituts für Entrepreneurship & Innovation
- Das Innovationsökosystem als Geschäftsmodell: Wie EintrachtTech externe Partner orchestriert
- Die Allianz der Progressiven: Wie STEApS einen innovationsskeptischen Markt erschließt
- Pilotkunden statt Präsentieren: Wie Nanostone einen konservativen Markt überzeugte
- Einen Markt entwickeln statt nur Produkte verkaufen: Wie Baldus die Lachgassedierung im DACH-Raum etablierte
„Eine außergewöhnlich breite empirische Basis mit konkreten Benchmarks und praxisnahen Handlungsempfehlungen." (Hermann Simon, Gründer Simon-Kucher)
„Ein starkes Buch für alle, die Innovation systematisch gestalten wollen." (Oliver Gassmann, Universität St. Gallen) "Innovation ist kein Zufall, sondern Führungsarbeit." (Lars Hinrichs, Cinco Capital, Gründer XING)
Über die Autoren
© KD Busch
Nikolaus Franke
Prof. Dr. Nikolaus Franke gründete 2001 das Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und leitet es seitdem. In der Forschung beschäftigt er sich mit Innovation, Entrepreneurship und der Frage, wie Unternehmen neue Ideen finden und in wirtschaftlichen Erfolg umsetzen können. Seine Erkenntnisse wurden in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und vielfach ausgezeichnet. Besonders wichtig ist ihm die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Seine Überzeugung ist, dass Forschung nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern auch praktisch relevant und verständlich sein sollte. Entsprechend eng arbeitet er mit Unternehmen, Unternehmern und Innovatoren zusammen. Die Erkenntnisse aus dieser Arbeit bilden die Grundlage dieses Buches.
Rudolf Dömötör
Dr. Rudolf Dömötör ist Direktor des WU Entrepreneurship Centers und Geschäftsführer von WU Ignite Ventures, der Start-up-Beteiligungsgesellschaft der Wirtschaftsuniversität Wien. In seiner Arbeit beschäftigt er sich damit, wie unternehmerisches Denken entsteht und wie Innovation gefördert werden kann – über Fächergrenzen und Institutionen hinweg. Das Entrepreneurship Center Network, das er leitet und das 36 österreichische Universitäten und Fachhochschulen verbindet, ist Ausdruck dieser Überzeugung. Seine wissenschaftliche Grundlage legte er als Doktorand unter Prof. Franke, wo er die Erfolgsfaktoren innovativer Mittelstandsunternehmen empirisch untersuchte. Neben der Vernetzung liegt ihm die Unterstützung von Start-ups und Spin-offs am Herzen. Die Erkenntnisse aus der jahrelangen Zusammenarbeit mit Prof. Franke bilden die Grundlage dieses Buches.
© KD Busch